Worin sich die beiden unterscheiden
KEF Q1 Meta und Bowers & Wilkins 607 S3 sind Zweiweg-Regalboxen mit Bassreflexgehäuse und ähnlicher Höhe, 30,2 cm gegen 30 cm. Beide nennen die Empfindlichkeit mit demselben Bezug (2,83 V in 1 m), sie lassen sich also direkt vergleichen: 86 dB bei der KEF, 84 dB bei der B&W.
Die Last ist verschieden. Die KEF hat 4 Ω Nennimpedanz und 3,2 Ω als kleinsten Wert, die B&W 8 Ω nominal und 3 Ω als kleinsten. Die B&W ist mit 4,65 kg leichter als die KEF mit 6,1 kg. Die empfohlene Verstärkerleistung nennt KEF mit 10 W bis 150 W, B&W mit 30 W bis 100 W.
Für wen welche
- Dein Verstärker nennt eine Mindestlast: Lies die Anleitung. Die kleinste Impedanz der B&W liegt tiefer als die der KEF, auch wenn ihre Nennimpedanz höher ist. Der Nennwert allein entscheidet nicht.
- Du willst mit wenig Leistung Pegel erreichen: Die KEF hat den höheren Herstellerwert für die Empfindlichkeit. Rechne mit deinem Abstand, der Lautsprecher-Leistung nimmt beide Werte und die Nennimpedanz.
- Das Gewicht zählt: Die B&W ist leichter und schmaler, sie passt eher auf ein schmales Regal.
hifi.de hat die B&W getestet, ihre Bewertung steht mit Datum auf Testergebnisse: Regallautsprecher. Zur KEF Q1 Meta liegt im Vergleich kein Eintrag vor.
Was die Daten nicht sagen
Welche der beiden im eigenen Zimmer besser passt, sagt kein Datenblatt. Die Rechnung gilt für das freie Schallfeld, siehe Wie viel Verstärkerleistung brauchen meine Lautsprecher?. Zur Wahl: Regallautsprecher kaufen: Kaufberatung.