Negative Kritik – Teil 2: Die Rolle absoluter ästhetischer Standards

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Im zweiten Teil des Essays “Negative Kritik” von Sean Tatol liegt der Fokus auf dem Konzept eines “absoluten” ästhetischen Standards und seiner Rolle bei der Bekämpfung von Relativismus und dem Mangel an Urteilskraft und Qualität unter Kritikern. Tatol argumentiert, dass künstlerische Standards individuelle Vorlieben überschreiten sollten und nach einem höheren Maßstab des “Guten” streben sollten. Diese rhetorische Verschiebung wird als Reaktion auf die schmierige Kommerzialisierung und den Mangel an intellektueller Ernsthaftigkeit im zeitgenössischen Kulturleben betrachtet.

Der Essay wirft mehrere Dilemmata und Kritiken auf. Erstens wird die Idee, “schuldige Vergnügen” zugunsten von “seriöser Kunst” zu negieren, hinterfragt, da verschiedene Formen der Kultur verschiedenen Zwecken dienen und koexistieren können. Zweitens wird die Subjektivität und Relativität des Geschmacks anerkannt, aber es wird argumentiert, dass dies nicht bedeutet, dass “manche Dinge besser sind als andere” nicht vertretbar sind. Ästhetischer Pluralismus wird trotz der Herausforderungen, die er für einheitliche Urteilsstandards darstellt, als positive Aspekt unserer Gesellschaft betrachtet. Schließlich wird die Vorstellung eines “absoluten” ästhetischen Standards als trügerisch angesehen, da individuelle Perspektiven und gesellschaftlich konditionierte Vorstellungen von Qualität nicht umgangen werden können. Die Vielfalt der Geschmäcker und das Entstehen neuer Möglichkeiten, Kunst zu genießen, werden als bereichernd und erweiternd für das menschliche Verständnis betrachtet.

Der Essay kritisiert auch Tatols Beispiel, “Die kleine Raupe Nimmersatt” mit “Moby-Dick” zu vergleichen, als einen zirkulären Argumentationsfehler und betont, dass die Beurteilung von Qualität die Berücksichtigung von Zweck und Zielgruppe eines bestimmten Werks erfordert. Die Bedeutung der Interpretation und des Verständnisses von Kunst im eigenen Kontext wird betont.

Der Autor stellt ein alternatives Verständnis intellektueller Reife vor, das Neugier auf den Geschmack anderer und die Bereitschaft zur Dialog statt einfacher Durchsetzung persönlicher Vorlieben einschließt. Peter Schjeldahl wird als Vertreter eines gegensätzlichen Standpunkts zu dieser Frage genannt.

1. Künstlerische Standards und die Kritik am Relativismus

Zusammenfassung: Dieser Abschnitt konzentriert sich auf das Konzept absoluter ästhetischer Standards und ihre Rolle bei der Bekämpfung des Relativismus und des Mangels an Urteilsvermögen und Qualität unter Kritikern.

1.1. Überwindung individueller Vorlieben

Zusammenfassung: Die Idee, dass künstlerische Standards individuelle Vorlieben überwinden sollten und nach einem höheren Standard des “Guten” streben sollten, wird untersucht.

1.2. Reaktion auf schmierigen Kommerzialismus

Zusammenfassung: Der Übergang zu absoluten ästhetischen Standards wird als Reaktion auf den schmierigen Kommerzialismus und den Mangel an intellektueller Ernsthaftigkeit im zeitgenössischen Kulturleben betrachtet.

2. Dilemmata und Kritik

Zusammenfassung: Dieser Abschnitt behandelt die in dem Essay aufgeworfenen Dilemmata und Kritikpunkte bezüglich der Negierung von “Schuldvergnügen”, der Subjektivität des Geschmacks und der Existenz von ästhetischem Pluralismus.

2.1. Der Wert von “Schuldvergnügen”

Zusammenfassung: Die Frage nach der Negierung von “Schuldvergnügen” zugunsten von “ernster Kunst” wird untersucht, wobei betont wird, dass verschiedene Formen der Kultur unterschiedlichen Zwecken dienen können und nebeneinander existieren können.

2.2. Subjektivität und Relativität des Geschmacks

Zusammenfassung: Die Anerkennung der Subjektivität und Relativität des Geschmacks sowie das Argument, dass dies die Fähigkeit, zu argumentieren, dass “manche Dinge besser sind als andere”, nicht ungültig macht, werden diskutiert.

2.3. Ästhetischer Pluralismus

Zusammenfassung: Die positiven Aspekte des ästhetischen Pluralismus und seine Rolle bei der Bereicherung unserer Gesellschaft trotz der Herausforderungen, die er für einheitliche Bewertungsstandards darstellt, werden betrachtet.

2.4. Die Illusion eines “absoluten” ästhetischen Standards

Zusammenfassung: Die Vorstellung eines “absoluten” ästhetischen Standards wird als irreführend angesehen, da individuelle Perspektiven und sozial konditionierte Vorstellungen von Qualität nicht umgangen werden können.

3. Kritik an Tatols Beispiel: “Die kleine Raupe Nimmersatt” vs. “Moby-Dick”

Zusammenfassung: Dieser Abschnitt kritisiert Tatols Beispiel, “Die kleine Raupe Nimmersatt” mit “Moby-Dick” zu vergleichen, als einen zirkulären Argumentationsgang und betont die Bedeutung, den Zweck und das Publikum eines Werks bei der Beurteilung seiner Qualität zu berücksichtigen.

4. Ein alternatives Verständnis intellektueller Reife

Zusammenfassung: Dieser Abschnitt präsentiert ein alternatives Verständnis intellektueller Reife und konzentriert sich auf Neugierde gegenüber den Geschmäckern anderer und die Bereitschaft, sich in einen Dialog einzubeziehen, anstatt persönliche Vorlieben aufzuzwingen.

4.1. Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven

Zusammenfassung: Die Bedeutung der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven und der Offenheit für den Dialog als Zeichen intellektueller Reife wird betont.

4.2. Kontrastierende Standpunkte: Peter Schjeldahl

Zusammenfassung: Der Standpunkt von Peter Schjeldahl, der einen kontrastierenden Blickwinkel auf intellektuelle Reife und die Auseinandersetzung mit den Geschmäckern anderer bietet, wird erwähnt.



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