Italienischer Kulturminister lehnt Rückgabe der Skulptur “Discobolus Lancellotti” an Deutschland ab

[ad_1]
Der italienische Kulturminister Gennaro Sangiuliano spricht sich gegen die Rückgabe der Skulptur Discobolus Lancellotti an Deutschland aus, da sie als nationales Kulturgut gilt. Die Skulptur wurde von Adolf Hitler erworben und nach dem Zweiten Weltkrieg nach Italien zurückgebracht. Sangiulianos Äußerungen kamen, nachdem der Direktor des Nationalen Römischen Museums die Rückgabe eines Marmorsockels für die Statue aus einer deutschen Sammlung angefordert hatte. Als Reaktion darauf soll der Direktor der Glyptothek in Deutschland die Rückgabe der Statue gefordert haben. Sangiuliano argumentierte, dass die Statue aufgrund einer Vereinbarung zwischen den Nazis und Faschisten illegal exportiert worden sei. Er bedankte sich bei den USA für die Rückgabe der Statue und äußerte die Hoffnung auf eine verbesserte kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien. Der Streit wirft ein Licht auf die Verbindung zwischen Faschismus und Nationalsozialismus. Der Direktor der Glyptothek behauptet hingegen, dass die Skulptur rechtmäßig von Deutschland erworben wurde.

Überblick

Es ist eine Kontroverse über die Rückgabe der Skulptur “Discobolus Lancellotti” an Deutschland entstanden, bei der sich der italienische Kulturminister Gennaro Sangiuliano gegen den Vorstoß ausspricht. Die Skulptur, die von Adolf Hitler erworben und nach dem Zweiten Weltkrieg nach Italien zurückgebracht wurde, gilt als nationales Kulturgut. Der Direktor des Nationalen Römischen Museums in Italien hatte die Rückgabe eines Marmorsockels für die Statue aus einer deutschen Sammlung beantragt, woraufhin der Direktor der Glyptothek in Deutschland die Rückgabe der Statue selbst verlangte. Sangiuliano argumentiert, dass die Statue aufgrund eines Abkommens zwischen Nazis und Faschisten illegal exportiert wurde, während der Direktor der Glyptothek behauptet, dass sie rechtmäßig von Deutschland erworben wurde.

Hintergrund

Der Discobolus Lancellotti ist eine berühmte antike römische Statue, die einen Diskuswerfer darstellt. Sie gilt als eine der bekanntesten Skulpturen der klassischen Welt. Die Statue wurde im frühen 17. Jahrhundert auf dem Anwesen der Familie Lancellotti in Rom entdeckt. Später wurde sie von Adolf Hitler erworben und während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland ausgestellt. Nach dem Krieg wurde die Statue nach Italien zurückgebracht.

Illegaler Export und Abkommen

Sangiuliano argumentiert, dass die Statue während des Aufstiegs des Faschismus und des Nazi-Regimes illegal von Italien nach Deutschland exportiert wurde. Er behauptet, dass es ein Abkommen zwischen den beiden Regimen gab, das den Austausch von Kunstwerken ermöglichte und zu einem rechtswidrigen Transfer von Kulturschätzen führte. Sangiuliano ist der Ansicht, dass der Discobolus Lancellotti in diese Kategorie fällt und nicht nach Deutschland zurückgebracht werden sollte.

Rechtmäßiger Erwerb durch Deutschland

Der Direktor der Glyptothek in Deutschland hingegen behauptet, dass die Statue rechtmäßig von Deutschland erworben wurde. Sie argumentieren, dass die Statue von einem privaten Sammler gekauft wurde und es Dokumentation gibt, die den rechtmäßigen Erwerb belegt. Die Glyptothek betont, dass es keine Grundlage für Italiens Behauptung gibt, dass die Statue illegal exportiert wurde.

Opposition von Minister Sangiuliano

Minister Sangiuliano lehnt die Rückgabe des Discobolus Lancellotti nach Deutschland aufgrund seiner Bedeutung als nationales Kulturgut ab. Er argumentiert, dass die Statue einen immensen kulturellen und historischen Wert für Italien hat und im Land bleiben sollte. Sangiuliano betont auch die Notwendigkeit, das kulturelle Erbe Italiens zu bewahren und es vor illegalem Export zu schützen.

Rolle der USA bei der Rückgabe

In seinen Äußerungen drückt Minister Sangiuliano seine Dankbarkeit an die Vereinigten Staaten für ihre Rolle bei der Rückgabe des Discobolus Lancellotti nach Italien nach dem Zweiten Weltkrieg aus. Die USA spielten eine wichtige Rolle bei der Identifizierung und Rückführung von während des Krieges geraubten Kulturgütern. Sangiuliano sieht die Rückgabe der Statue als ein positives Beispiel für kulturelle Zusammenarbeit und hofft auf eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien beim Schutz und der Erhaltung ihres jeweiligen kulturellen Erbes.

Der Zusammenhang von Faschismus und Nazismus

Der Streit um die Rückgabe der Skulptur “Discobolus Lancellotti” verdeutlicht die historische Verbindung zwischen Faschismus und Nazismus. Das Abkommen zwischen den Nazis und den Faschisten ermöglichte den Austausch von Kunstwerken, was zu einem Transfer von Kulturschätzen über nationale Grenzen hinweg führte. Diese Verbindung wirft Fragen nach dem rechtmäßigen Erwerb und Eigentum solcher Artefakte auf und die Verantwortung der Nationen, ihr kulturelles Erbe zu schützen.

Fazit

Die Kontroverse um die Rückgabe der Skulptur “Discobolus Lancellotti” an Deutschland verdeutlicht die komplexen Fragen rund um den Besitz und die Rückführung von Kulturgütern. Der italienische Kulturminister Gennaro Sangiuliano lehnt die Rückgabe ab und argumentiert, dass die Statue während der Zeit des Faschismus und des Nazi-Regimes illegal exportiert wurde. Der Direktor der Glyptothek in Deutschland widerspricht dieser Behauptung und beteuert, dass die Skulptur legal erworben wurde. Der Streit verdeutlicht die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit und rechtlicher Rahmenbedingungen zur Lösung solcher Konflikte und für die Erhaltung des kulturellen Erbes.

Auswirkungen des Streits

Der anhaltende Streit zwischen Italien und Deutschland über die Rückgabe der Skulptur “Discobolus Lancellotti” hat weitreichende Auswirkungen auf den kulturellen Austausch und die bilateralen Beziehungen. Das Ergebnis dieser Kontroverse könnte einen Präzedenzfall für zukünftige Forderungen und Rückführungsanträge von Kulturgütern zwischen den Ländern schaffen. Der Streit verdeutlicht auch die Notwendigkeit klarer Richtlinien und Vereinbarungen in Bezug auf den Erwerb und Besitz solcher Schätze. Er unterstreicht die Komplexität des Ausgleichs von kultureller Bewahrung und internationaler Diplomatie.

Kulturelle Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland

Minister Sangiuliano äußert die Hoffnung auf eine verbesserte kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien und betont dabei die Bedeutung der Zusammenarbeit bei der Bewahrung und dem Schutz des kulturellen Erbes. Die Lösung dieses Streits könnte den Weg für verbesserte kulturelle Austausche, gemeinsame Forschungsprojekte und gegenseitigen Respekt für die kulturellen Artefakte beider Länder ebnen. Sangiulianos Äußerungen spiegeln den Wunsch wider, die kulturellen Verbindungen zwischen den beiden Nationen zu stärken.

Rechtliche Rahmenbedingungen für Rückführungen

Der Streit um den Discobolus Lancellotti wirft Fragen nach dem rechtlichen Rahmen für die Rückführung von Kulturgütern auf. Er verdeutlicht die Notwendigkeit klarer Richtlinien und internationaler Vereinbarungen, um Streitigkeiten über Besitz und illegalen Export zu lösen. Der Fall könnte zu Diskussionen über die Überprüfung und Stärkung bestehender Gesetze und Vorschriften für die Rückführung des kulturellen Erbes führen und einen fairen und gerechten Prozess für alle Beteiligten gewährleisten.

Bewahrung des kulturellen Erbes

Der Streit lenkt die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Bewahrung des kulturellen Erbes und dessen Schutz vor illegalem Export. Es verdeutlicht, dass kulturelle Artefakte einen immensen historischen, künstlerischen und nationalen Wert haben. Die Kontroverse um die Skulptur “Discobolus Lancellotti” unterstreicht die Verantwortung der Nationen, ihr kulturelles Erbe für zukünftige Generationen zu schützen und zu bewahren. Sie fördert Diskussionen über die Rolle von Museen und Institutionen bei der Bewahrung und Rückgabe solcher Artefakte.

[ad_2]
Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

You May Also Like