Eine Erkundung von Charles Gaines Moving Chains Installation auf Governors Island

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Das Kunstwerk “Moving Chains” von Charles Gaines ist eine groß angelegte Installation auf Governors Island in New York City. Es besteht aus einer holzähnlichen Struktur, die einem Schiffsrumpf ähnelt, mit neun bedeutenden Ketten, die über dem Kopf hängen. Das Kunstwerk erforscht die Geschichte New York Citys und dessen Wirtschaft, die auf der Sklaverei aufgebaut war. Der Standort von Moving Chains hat historische Bedeutung, da er auf Lower Manhattan blickt, das den Lenape von den Niederländern und später den Briten genommen wurde. In der Nähe von Wall Street, die einen Sklavenmarkt hatte, spielte diese später auch nach der Abschaffung der Sklaverei eine Rolle beim Wohlstand durch Baumwolle. Die Zusammenkunft des East River und des Hudson River in der Nähe von Governors Island ist ebenfalls von Bedeutung aufgrund der Einfuhr von Zucker aus der Karibik und der Verbindung zum Landesinneren der USA durch den Erie-Kanal. Die Nähe zur Freiheitsstatue, die Freiheit symbolisiert, ist ebenfalls bemerkenswert. Die Black Gotham Experience hat eine einhergehende Wanderung namens “River Years” geschaffen, um Moving Chains zu begleiten und historischen Kontext zu den Themen des Kunstwerks zu bieten. Die Tour erkundet vergessene oder falsch erinnerte Geschichte und ermutigt zur Nachdenklichkeit über die Umgebung und ihre Verbindung zur Vergangenheit. Das Interview mit Charles Gaines enthüllt, dass Moving Chains ein Teil des größeren Projekts “The American Manifest” ist, das er entwickelt hat. Das Projekt begann ursprünglich in St. Louis, Missouri, als Vorschlag für eine öffentliche Kunstkommission im Zusammenhang mit der Geschichte des Dred Scott-Falles und der Bedeutung des Mississippi-Flusses. Das Projekt fand schließlich auf Governors Island eine neue Heimat durch die Bemühungen von Creative Time und anderen an dem Projekt beteiligten Personen.

Überblick über Moving Chains

Charles Gaines’ Moving Chains ist eine groß angelegte Installation auf Governors Island in New York City. Das Kunstwerk besteht aus einer hölzernen Struktur, die einem Schiffsrumpf ähnelt, und neun großen Ketten, die darüber hängen. Die Installation untersucht die historischen Verbindungen New York Citys zur Sklaverei und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft der Stadt.

Symbolik der Installation

Die hölzerne Struktur, die einem Schiffsrumpf ähnelt, repräsentiert die Schiffe, mit denen versklavte Afrikaner nach Amerika transportiert wurden. Die neun Ketten, die darüber hängen, symbolisieren die Arbeit, Unterdrückung und systemischen Rassismus, die mit der Chattel-Sklaverei verbunden sind.

Historische Bedeutung von Governors Island

Einer der Gründe, warum Moving Chains auf Governors Island zu finden ist, liegt in ihrer historischen Bedeutung. Die Insel bietet einen Blick auf Lower Manhattan, einem Ort, der den Lenape-Indianern von den Niederländern und später den Briten weggenommen wurde. In der Nähe befand sich die Wall Street, auf der ein Sklavenmarkt war. Auch nach der Abschaffung der Sklaverei spielte sie eine Rolle bei der Wohlstandsgenerierung durch Baumwolle.

Die Lage von Governors Island an der Mündung des East River und des Hudson River ist ebenfalls von Bedeutung. Die Insel war mit dem Import von Zucker aus der Karibik und dem US-amerikanischen Hinterland durch den Erie-Kanal verbunden und spielte somit eine Rolle in den durch die Chattel-Sklaverei geprägten wirtschaftlichen Verbindungen.

Darüber hinaus fügt die Nähe von Governors Island zur Freiheitsstatue, einem Symbol der Freiheit, der Installation eine weitere Bedeutungsebene hinzu.

River Years Walking Tour

Das Black Gotham Experience hat eine Wanderung namens River Years entwickelt, um Moving Chains zu ergänzen. Diese Tour bietet historischen Kontext zu den Themen des Kunstwerks und ermöglicht es den Teilnehmenden, über die Umgebung und ihre Verbindung zur Vergangenheit nachzudenken.

Bei River Years werden vergessene oder falsch erinnerte Geschichten im Zusammenhang mit der Chattel-Sklaverei beleuchtet und die Teilnehmenden werden dazu ermutigt, über die Auswirkungen dieser historischen Ereignisse auf das heutige New York City nachzudenken.

Das American Manifest Project

Moving Chains ist Teil eines größeren mehrteiligen Projekts namens The American Manifest, das von Charles Gaines entwickelt wurde. Das Projekt begann ursprünglich in St. Louis, Missouri, als Vorschlag für eine öffentliche Kunstkommission, die sich mit der Geschichte des Dred-Scott-Falls und der Bedeutung des Mississippi River befasste.

Durch die Bemühungen von Creative Time und anderen Beteiligten fand das American Manifest ein neues Zuhause auf Governors Island, wo Moving Chains zu einem zentralen Bestandteil der Installation wurde.

Die Inspiration hinter The American Manifest

Das American Manifest-Projekt zielt darauf ab, bedeutende historische Ereignisse und ihre fortwährende Auswirkung auf die amerikanische Gesellschaft zu erforschen. Es soll das Bewusstsein für verborgene Erzählungen schärfen und ein tieferes Verständnis für die Komplexität der amerikanischen Geschichte fördern.

Ausweitung der Reichweite des Projekts

Indem Moving Chains nach Governors Island gebracht wird, gewinnt das American Manifest-Projekt ein neues Publikum und schafft eine Gelegenheit für Dialog und Reflexion innerhalb der vielfältigen kulturellen Landschaft New York Citys.

Schlussfolgerung

Charles Gaines’ Moving Chains-Installation auf Governors Island ist eine nachdenkliche Untersuchung von New York Citys Beteiligung an der Chattel-Sklaverei und deren anhaltenden Folgen. Der Standort des Kunstwerks, seine historische Bedeutung und die begleitende River Years-Wanderung tragen zu einem umfassenderen Verständnis der Vergangenheit der Stadt bei und regen zur Betrachtung der Verflechtungen von Geschichte und Gegenwart an.

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