Die Kontroverse um die “Isleworth Mona Lisa”: Handelt es sich um ein echtes Gemälde von Leonardo da Vinci?

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Die Mona Lisa Foundation behauptet, dass Leonardo da Vinci eine weitere Version der Mona Lisa gemalt hat, etwa zehn Jahre vor der berühmten im Louvre. Das Gemälde, genannt “Isleworth Mona Lisa”, wird von der Stiftung in der Promotrice delle Belle Arti Galerie in Turin bis zum 26. Mai 2024 ausgestellt. Es wird angenommen, dass es um 1505 entstanden ist und eine ähnlich positionierte Frau zeigt, vermutlich Lisa Gherardini. Allerdings wurde das Gemälde nicht vollendet und weist einige Unterschiede zur endgültigen Version auf. Die Foundation hat mit Wissenschaftlern zusammengearbeitet, die Tests durchgeführt haben, die darauf hindeuten, dass beide Frauen vom selben Künstler gemalt wurden. Leonardo-Experte Martin Kemp lehnt die Behauptung jedoch ab. Er argumentiert, dass es keine Beweise dafür gibt, dass das Gemälde der Mona Lisa vorausgeht, und dass Unterschiede in Material und Technik darauf hindeuten, dass es sich um eine Kopie handelt. Kemp weist auch darauf hin, dass es nahezu unmöglich ist, den Autor eines kopierten Kunstwerks zu identifizieren.

Einführung

Die Mona Lisa Foundation hat die kühne Behauptung aufgestellt, dass Leonardo da Vinci eine weitere Version der berühmten Mona Lisa gemalt habe, die als “Isleworth Mona Lisa” bekannt ist und ein Jahrzehnt vor dem berühmten Louvre-Meisterwerk entstand. In diesem Artikel wird die kontroverse Diskussion um das Gemälde und die Argumente, die von der Stiftung und Leonardo-Experten angeführt werden, beleuchtet.

Hintergrund und Beschreibung der Isleworth Mona Lisa

Die Isleworth Mona Lisa wird derzeit in der Galerie Promotrice delle Belle Arti in Turin ausgestellt und ist bis zum 26. Mai 2024 zu sehen. Sie entstand vermutlich um 1505 und zeigt eine Frau in einer ähnlichen Pose wie die berühmte Mona Lisa, möglicherweise inspiriert von Lisa Gherardini. Das Gemälde ist jedoch unvollendet und weist gewisse Unterschiede zum endgültigen Werk auf.

Wissenschaftliche Analysen zur Unterstützung der Verbindung zu Leonardo da Vinci

Die Mona Lisa Foundation hat mit Wissenschaftlern zusammengearbeitet, die Tests durchgeführt haben, um die Behauptung zu unterstützen, dass beide Gemälde von demselben Künstler geschaffen wurden. Diese Tests haben verschiedene Aspekte wie Pinselstriche und Pigmente untersucht und deuten auf eine Verbindung zwischen der Isleworth Mona Lisa und Leonardo da Vinci hin.

Herausforderungen und Zweifel von Leonardo-Experte Martin Kemp

Leonardo-Experte Martin Kemp bestreitet die Echtheit der Isleworth Mona Lisa. Kemp argumentiert, dass es nicht ausreichend Beweise gibt, um zu belegen, dass das Gemälde der berühmten Mona Lisa vorausgeht. Er weist auch auf Unterschiede in Materialien und Techniken hin, die in den beiden Werken verwendet wurden, was darauf hindeutet, dass die Isleworth-Version möglicherweise eine Kopie und keine Originalarbeit von Leonardo ist. Kemp merkt außerdem an, dass es äußerst schwierig sein kann, den Urheber eines kopierten Kunstwerks zu identifizieren.

Bewertung der Beweise

Angesichts der widersprüchlichen Argumente ist es wichtig, die von der Mona Lisa Foundation und Martin Kemp vorgelegten Beweise kritisch zu prüfen. In diesem Abschnitt wird tiefergehend auf die wissenschaftliche Analyse und die aufgeworfenen Zweifel eingegangen, um die Gültigkeit der Behauptung zu bewerten.

Wissenschaftliche Analyse: Die Verbindung zwischen der Isleworth Mona Lisa und Leonardo

In diesem Abschnitt werden die spezifischen wissenschaftlichen Tests untersucht, die von der Mona Lisa Foundation durchgeführt wurden, um eine Verbindung zwischen der Isleworth Mona Lisa und Leonardo da Vinci herzustellen. Diese Tests könnten Pigmentanalysen, Pinselstrichanalysen und andere technische Untersuchungen umfassen.

Herausforderung der Behauptung: Unterschiede in Material und Technik

Dieser Abschnitt geht auf Martin Kemps Argumente zu den Unterschieden in Materialien und Techniken ein, die bei der Isleworth Mona Lisa im Vergleich zum Originalgemälde festgestellt wurden. Kemps Fachkenntnis und Analyse dieser Faktoren spielen eine wichtige Rolle bei der Beurteilung, ob das Gemälde ein echtes Werk von Leonardo da Vinci oder eine geschickte Kopie ist.

Die Schwierigkeit, den Urheber kopierter Kunstwerke zu bestimmen

Kemps Aussage über die Herausforderungen bei der Identifizierung des Urhebers von kopierten Kunstwerken wirft wichtige Fragen zur Frage der Urheberschaft auf, insbesondere bei bekannten Künstlern wie Leonardo da Vinci. Dieser Abschnitt beleuchtet die Komplexität bei der Bestimmung der Urheberschaft und die Grenzen der Zuschreibung in der Kunstwelt.

Fazit

Während die Ausstellung der Isleworth Mona Lisa weitergeht, bleibt die Debatte um ihre Authentizität ungelöst. Während die Mona Lisa Foundation wissenschaftliche Beweise für ihre Behauptung vorlegt, bleiben Martin Kemp und andere Leonardo-Experten skeptisch. Die andauernde Diskussion erinnert daran, wie komplex es ist, Kunstwerke zuzuordnen, und wirft endlose Fragen auf, wenn es um die Werke großer Meister wie Leonardo da Vinci geht.

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