Die Inka-Eismumie Juanita: Eine Rekonstruktion der Vergangenheit

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Archäologen haben mithilfe raffinierter Gesichtsrekonstruktionsverfahren die Inka-Eismumie, auch bekannt als Juanita, zum Leben erweckt. Juanitas gut erhaltener Körper wurde 1995 auf dem Berg Ampato in Peru gefunden und ist vermutlich rund 500 Jahre alt. In Zusammenarbeit mit peruanischen und polnischen Forschern hat der schwedische Spezialist Oscar Nilsson eine Silikonbüste von Juanita geschaffen. Der Rekonstruktionsprozess umfasste Schädelvermessungen, Körperscans, DNA-Analysen sowie Untersuchungen zu ihrem Alter und ihrer ethnischen Zugehörigkeit. Das Endergebnis zeigt ein Mädchen mit markanten Wangenknochen, gebräunter Haut und dunklen Augen. Die gewählte Rekonstruktionstechnik, bekannt als die Manchester-Methode, kombiniert die russische anatomische Methode und die amerikanische anthropometrische Methode. Diese Methoden beruhen auf der Muskulatur des Schädels und Gewebetiefenmarkern. Juanitas Körper wurde mit zahlreichen Opfergaben wie Llamaknochen, Essen, goldenen und silbernen Figuren sowie Keramik umwickelt gefunden. Die Analyse ihrer Haare deutet darauf hin, dass sie eine ähnliche Ernährung wie wohlhabende Familien hatte und vor ihrem Tod Alkohol und das Rauschmittel Coca zu sich genommen hatte. Wahrscheinlich starb sie durch einen kräftigen Schlag am Hinterkopf. Kindopfer wie Juanita wurden aus verschiedenen Gründen durchgeführt, darunter zur Feier von Ereignissen oder um Naturkatastrophen abzuwenden. Ihr Körper wird derzeit im Museum für Andensanktuarien der Katholischen Universität Santa Maria in Peru öffentlich ausgestellt.

Die Entdeckung von Juanita

Juanita, auch bekannt als die Inka-Eismumie, wurde 1995 am Mount Ampato in Peru entdeckt. Diese außergewöhnlich gut erhaltene Leiche ist vermutlich rund 500 Jahre alt.

Bedeutung der Entdeckung

Die Entdeckung von Juanita lieferte wertvolle Einblicke in die Inka-Zivilisation und ihre religiösen Praktiken.

Der Prozess der Gesichtsrekonstruktion

Archäologen arbeiteten in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Spezialisten Oscar Nilsson, um mithilfe fortschrittlicher Gesichtsrekonstruktionstechniken das Aussehen von Juanita wiederherzustellen. Dieser Prozess umfasste eine Kombination von Methoden, um ihr Erscheinungsbild genau nachzubilden.

Schädelmessungen und Körper-Scans

Der erste Schritt im Rekonstruktionsprozess bestand aus sorgfältigen Messungen von Juanitas Schädel, um seine Dimensionen und strukturellen Merkmale zu verstehen. Es wurden auch Körper-Scans durchgeführt, um ihre physischen Eigenschaften zu bewerten.

DNA-Analyse

Eine DNA-Analyse wurde an Juanitas Überresten durchgeführt, um ihre genetische Herkunft zu bestimmen und weitere Rückschlüsse auf ihre ethnische Zugehörigkeit und Abstammung zu ziehen.

Alter und Ethnizitätsstudien

Neben der DNA-Analyse untersuchten Forscher Juanitas Alter und Ethnizität anhand historischer und archäologischer Beweise, um den Rekonstruktionsprozess zu verfeinern.

Die Manchester Technik

Die gewählte Methode für die Gesichtsrekonstruktion, bekannt als Manchester Technik, kombiniert die russische anatomische Methode und die amerikanische anthropometrische Methode. Diese Technik nutzt die Muskulatur des Schädels und Gewebetiefe-Marker, um eine lebensechte Darstellung der Person zu schaffen.

Das Ergebnis der Rekonstruktion: Das Aussehen von Juanita

Das Endergebnis des Gesichtsrekonstruktionsprozesses zeigt Juanita als junges Mädchen mit hohen Wangenknochen, gebräunter Haut und dunklen Augen. Diese Rekonstruktion bietet einen Einblick, wie Juanita zu Lebzeiten ausgesehen haben könnte.

Das Opfer und die Opfergabe

Juanitas Körper wurde in einem Begräbnisbündel gefunden, das verschiedene Opfergaben enthielt und darauf hindeutet, dass sie Teil eines Opferrituals war.

Inhalt des Begräbnisbündels

Das Begräbnisbündel enthielt Llama-Knochen, Nahrung, Gold- und Silberfiguren sowie Keramik. Diese Opfergaben sollten Juanita auf ihrer Reise ins Jenseits begleiten.

Haar- und Ernährungsanalyse

Die Haaranalyse ergab, dass Juanita eine ähnliche Ernährung wie Eliten hatte. Ihr Haar enthielt auch Spuren von Alkohol und der Droge Coca, was darauf hindeutet, dass sie auf das Opferritual vorbereitet wurde.

Todesursache

Es wird angenommen, dass Juanitas Tod durch einen starken Schlag an der Hinterseite ihres Kopfes verursacht wurde. Dieses Trauma, möglicherweise während des Opferrituals zugefügt, führte letztendlich zu ihrem Tod.

Der Zweck der Kindopfer

Kindopfer, wie im Fall von Juanita, wurden aus verschiedenen Gründen innerhalb der Inka-Zivilisation durchgeführt. Diese Opfer spielten eine bedeutende Rolle in religiösen und gesellschaftlichen Praktiken.

Feierliche Veranstaltungen

Kindopfer wurden oft im Rahmen feierlicher Veranstaltungen durchgeführt, wie wichtige religiöse Festivals oder um signifikante Ereignisse innerhalb der Gemeinschaft zu markieren.

Verhinderung von Naturkatastrophen

Die Opferung von Kindern, einschließlich Juanita, sollte Naturkatastrophen verhindern und die Götter des Inka-Pantheons besänftigen. Diese Opfer wurden als Mittel zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts in der natürlichen Welt betrachtet.

Ausstellung und Erhaltung von Juanita

Juanitas gut erhaltener Körper wird derzeit in der Casa de la Moneda in Peru öffentlich ausgestellt.

Öffentliche Ausstellung

Die Ausstellung von Juanita ermöglicht es den Besuchern, die bemerkenswerte Erhaltung ihres Körpers zu sehen und mehr über die Praktiken und Überzeugungen der Inka-Zivilisation zu erfahren.

Erhaltungstechniken

Um die langfristige Erhaltung von Juanitas Überresten sicherzustellen, verwendet das Museum spezialisierte Techniken wie Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle sowie fortschrittliche Konservierungsmethoden.

Zusammenfassung

Die Rekonstruktion der Inka-Eismumie Juanita mithilfe anspruchsvoller Gesichtsrekonstruktionstechniken hat wertvolle Einblicke in die Inka-Zivilisation und ihre religiösen Praktiken geliefert. Ihr gut erhaltener Körper, zusammen mit den Opfergaben in ihrem Begräbnisbündel, bietet einen einzigartigen Blick in die Vergangenheit. Ihre Ausstellung im Museum ermöglicht es Besuchern, eine Verbindung zu dieser alten Zivilisation herzustellen und mehr über die Bedeutung von Kindopfern in der Inka-Kultur zu erfahren.



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