Die Ausstellung “In Our Hands: Native Photography, 1890 bis heute” im Minneapolis Institute of Art

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Das Minneapolis Institute of Art (MIA) präsentiert die Ausstellung “In Our Hands: Native Photography, 1890 bis heute”. Anders als bei den meisten Museumsausstellungen wurden die meisten Kunstwerke direkt von den Künstlern selbst ausgeliehen. Wenige Institutionen verfügen über umfangreiche Sammlungen von indigener Fotografie. Das Ziel der Ausstellung ist es, das Wissen und die Arbeit indigener Fotografen zu ehren, die Museen in der Vergangenheit nicht ausreichend unterstützt haben.

Ein Kuratoriumsrat bestehend aus 14 Künstlern und Wissenschaftlern, meistens indigener Herkunft, spielte eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Ausstellung. Sie halfen bei der Auswahl der teilnehmenden Künstler, gaben Input zur Beschreibung ihrer Arbeit und unterteilten die Ausstellung in drei Abschnitte. Diese Abschnitte untersuchen Themen wie die ganzheitliche Sicht indigener Kulturen auf lebende Wesen, indigene Bemühungen um Menschenrechte und Landbewahrung sowie die Vitalität indigener Kulturen, die durch Fotografie dargestellt wird.

Die Ausstellung präsentiert die Arbeit verschiedener indigener Fotografen. Benjamin Alfred Haldane, eine bedeutende Figur unter den indigenen Fotografen der First Nations, schuf semiotisch aufgeladene Studioporträts, die seine Tsimshian-Gemeinschaft in Alaska repräsentierten. Faye HeavyShields minimalistische Skulpturen und Installationen konzentrieren sich auf die Beziehung zwischen Land und Körper, wie es in ihrem Werk “Clan” zum Ausdruck kommt. In ihrer Serie “You Are on Native Land” verwendet Eve-Lauryn LaFountain Postkarten als Erinnerung an die Völkermorde und den Raub indigener Länder in der Geschichte Amerikas. Jeremy Dennis’ Fotografie “Door Prop” interpretiert klassische Horrorfilm-Motive neu und behandelt die Kolonialisierung, Vertreibung und den Völkermord an indigenen Völkern.

Die Ausstellung dient als Anerkennung und Feier indigener Fotografen und ihrer fortwährenden Präsenz. Sie zielt darauf ab, historische Erzählungen zu korrigieren, die die Expertise indigener Menschen ausgelöscht haben, und betont die Bedeutung einer Zentrierung indigener Stimmen in der kulturellen Kommunikation. Die Ausstellung ist bis zum 14. Januar 2024 im MIA zu sehen.

Einführung

Das Minneapolis Institute of Art (MIA) präsentiert eine einzigartige Ausstellung mit dem Titel “In Our Hands: Native Photography, 1890 bis heute”. Anders als bei den meisten Museumsausstellungen werden in dieser Ausstellung hauptsächlich Werke von Native-Fotograf*innen gezeigt, die direkt von ihnen selbst zur Verfügung gestellt wurden. Das Ziel der Ausstellung ist es, das Wissen und die Arbeit von Native-Fotograf*innen zu würdigen und anzuerkennen, die oft in Museumsammlungen und -ausstellungen übersehen und unterrepräsentiert wurden.

Die Rolle des Kuratoriums

Ein Kuratorium bestehend aus 14 Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, von denen viele selbst Native sind, spielte eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Ausstellung. Sie waren daran beteiligt, teilnehmende Künstler*innen auszuwählen, Inputs zur Beschreibung der Kunstwerke zu liefern und die Ausstellung in drei verschiedene Abschnitte zu gliedern. Der Beitrag des Kuratoriums gewährleistet, dass die Ausstellung die Perspektiven und Erfahrungen der Native-Bevölkerung authentisch repräsentiert.

Die drei in der Ausstellung behandelten Abschnitte sind:

  • Ganzheitliche Sichtweise indigener Kulturen auf Lebewesen
  • Indigener Einsatz für Menschenrechte und den Schutz des Landes
  • Die Vitalität indigener Kulturen im Fokus der Fotografie

Hervorgehobene Künstler*innen und Kunstwerke

Die Ausstellung präsentiert die Werke mehrerer einflussreicher Native-Fotograf*innen, die bedeutende Beiträge zur Branche geleistet haben. Einige bemerkenswerte Künstler*innen und ihre Werke, die in der Ausstellung gezeigt werden, sind:

1. Benjamin Alfred Haldane

Benjamin Alfred Haldane, eine Schlüsselfigur unter den Native- und First-Nation-Fotografen, ist bekannt für seine semiologisch aufgeladenen Studioporträts. Seine Fotografie repräsentiert auf wunderschöne Weise seine Tsimshian-Gemeinschaft in Alaska und gewährt Einblicke in Kultur und Leben der Menschen.

2. Faye HeavyShield

Faye HeavyShields minimalistische Skulpturen und Installationen stehen im Mittelpunkt der Beziehung zwischen Land und Körper. Eines ihrer vorgestellten Kunstwerke, “Clan”, erkundet die tiefe Verbindung zwischen indigenen Völkern und ihren ursprünglichen Ländereien.

3. Eve-Lauryn LaFountain

Eve-Lauryn LaFountains Serie “You Are on Native Land” nutzt Postkarten als Medium, um die Geschichte des Völkermords und des geraubten Landes der indigenen Völker in Amerika in Erinnerung zu rufen. Ihre nachdenklichen Kunstwerke werfen Licht auf die fortlaufenden Herausforderungen, mit denen Native-Peoples konfrontiert sind.

4. Jeremy Dennis

Jeremy Dennis’ Fotografie “Door Prop” bietet eine einzigartige Perspektive auf die Erfahrungen der Native-Peoples. Durch die Neugestaltung von Motiven klassischer Horrorfilme thematisiert Dennis die Geschichte von Kolonialisierung, Vertreibung und Völkermord, mit denen die indigene Bevölkerung konfrontiert war.

Anerkennung der Native-Fotograf*innen und ihre andauernde Präsenz

Die Ausstellung “In Our Hands: Native Photography, 1890 bis heute” dient sowohl als Anerkennung als auch als Feier der Native-Fotograf*innen. Sie zielt darauf ab, historische Erzählungen zu korrigieren, die das Fachwissen und die Stimmen der Native Peoples in der Fotografie ausgeblendet haben. Indem sie die Perspektiven und Erfahrungen der Native-Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt, betont die Ausstellung die Bedeutung kultureller Kommunikation, die indigene Gemeinschaften respektiert und stärkt.

Ausstellungsdetails

Die Ausstellung ist derzeit im Minneapolis Institute of Art zu sehen und läuft bis zum 14. Januar 2024. Besucher*innen haben die Möglichkeit, die vielfältigen und wichtigen Werke der Native-Fotograf*innen zu erkunden und durch die Fotografie ein tieferes Verständnis für indigene Kulturen und Geschichte zu entwickeln.

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