Der sich verändernde Kunstmarkt in Europa

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Paris könnte aufgrund der wirtschaftlichen Herausforderungen des Vereinigten Königreichs zur neuen Markthauptstadt Europas werden, so Berichte. Die Herbstauktionen in London waren enttäuschend, mit uneinheitlichen Verkäufen bei Sotheby’s und Christie’s. Besonders auffällig war das unverkaufte Gemälde von Gerhard Richter, das den höchsten Schätzwert bei der Abendauktion von Sotheby’s hatte. Christie’s erzielte einen großen Erfolg mit dem Verkauf der Sam Josefowitz-Sammlung und erzielte einen Nettogewinn von 117,7 Millionen US-Dollar für die Herbstsaison. Dies lässt darauf schließen, dass London trotz der zunehmenden Dynamik von Paris weiterhin die treibende Kraft des europäischen Kunstmarkts ist. Die Art Basel Paris+ eröffnete mit Verkäufen im Millionenbereich und könnte an Bedeutung mit der Basel-Veranstaltung konkurrieren. Es gibt Fragen, wie sich Paris Internationale durch den Umzug von Paris+ ins Grand Palais im nächsten Jahr beeinflussen lassen wird. Der Berliner Bildhauerin Alicja Kwade ist nach der Trennung von Johann König der Beitritt zur Pace Gallery gelungen. Händler Tim Blum plant eine Neuausrichtung seines Unternehmens und die Eröffnung einer neuen Galerie in Tribeca. Ann Philbin vom Hammer Museum geht 2024 in den Ruhestand und die Qatar Museums haben die Eröffnungsfeierlichkeiten für eine Dan Flavin und Donald Judd Ausstellung abgesagt. Vorgeschlagene Steueränderungen in Frankreich könnten sich auf den Kunstmarkt auswirken. Ein langjähriger New Yorker Antiquitätenhändler wird strafrechtlich wegen des Verkaufs von geraubten Objekten angeklagt, die an Italien zurückgegeben wurden. Philippe Gaboriau, der Geschäftsführer des Louvre-Endowment-Fonds, erklärte, dass Kunst keine gute Investition ist. Das Werk der Woche ist Cy Twomblys Untitled (Bacchus 1st Version II), das bei Christie’s New York voraussichtlich für 18-25 Millionen US-Dollar verkauft wird.

Einführung

Die wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen das Vereinigte Königreich konfrontiert ist, haben Spekulationen ausgelöst, dass Paris möglicherweise die neue Marktmetropole Europas werden könnte. Diese Verschiebung in der Dynamik wird auch in der Kunstwelt genau beobachtet, da die Herbstauktionen in London bei Sotheby’s und Christie’s durchwachsene Verkaufszahlen verzeichneten. Trotzdem gibt es immer noch bedeutende Ereignisse und Entwicklungen, die den aktuellen Zustand des Kunstmarktes und seine zukünftigen Aussichten zeigen.

Londoner Auktionen: Gemischte Ergebnisse

Die Herbstauktionen in London waren enttäuschend, mit durchwachsenen Verkaufszahlen bei Sotheby’s und Christie’s. Besonderes Interesse galt dem unverkauften Gemälde von Gerhard Richter, das bei der Abendauktion von Sotheby’s die höchste Schätzung hatte. Christie’s hingegen erzielte einen großen Erfolg mit dem erfolgreichen Verkauf der Sam Josefowitz Collection und erwirtschaftete damit einen Nettoerlös von 117,7 Millionen US-Dollar für die Herbstsaison. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Londons Dominanz im europäischen Kunstmarkt zwar herausgefordert werden könnte, es aber dennoch ein einflussreicher Akteur bleibt.

Zusammenfassung: Die Herbstauktionen in London hatten gemischte Ergebnisse mit durchwachsenen Verkaufszahlen bei Sotheby’s und Christie’s. Christie’s konnte jedoch mit dem Verkauf der Sam Josefowitz Collection einen Erfolg verbuchen und unterstreicht damit die weiterhin bedeutende Rolle Londons im europäischen Kunstmarkt.

Paris+: Aufstrebende Rivalität mit Art Basel

Die Veranstaltung Paris+ von Art Basel eröffnete mit Verkäufen im siebenstelligen Bereich und deutet darauf hin, dass sie das Ansehen der renommierten Basel-Veranstaltung möglicherweise rivalisieren kann. Diese aufkommende Rivalität zwischen Paris+ und Art Basel ist eine interessante Entwicklung, die es zu verfolgen gilt. Während Paris+ vielversprechend ist, bleiben Fragen nach den Auswirkungen des Umzugs ins Grand Palais im nächsten Jahr auf andere Kunstveranstaltungen in der Stadt, wie zum Beispiel Paris Internationale.

Zusammenfassung: Die Veranstaltung Paris+ von Art Basel hat ein erhebliches Verkaufspotenzial gezeigt und könnte möglicherweise das renommierte Basel-Event rivalisieren. Der Umzug ins Grand Palais im nächsten Jahr wirft jedoch Fragen zur Zukunft anderer Kunstveranstaltungen in Paris auf, wie zum Beispiel Paris Internationale.

Neueröffnungen von Galerien und Personellen Veränderungen

Die Berliner Bildhauerin Alicja Kwade ist kürzlich der Pace Gallery beigetreten, nachdem sie sich von Johann König getrennt hat. Dieser Schritt bedeutet eine wichtige Entwicklung in der Kunstwelt und verdeutlicht die sich wandelnden Dynamiken innerhalb von Galerien und Kunstinstitutionen.

Erweiterung der Galerie von Tim Blum

Der Händler Tim Blum benennt sein Unternehmen um und plant die Eröffnung einer neuen Galerie in Tribeca. Diese Erweiterung signalisiert Blums Ambition, seine Präsenz im Kunstmarkt zu stärken und zur sich wandelnden Landschaft der Branche beizutragen.

Zusammenfassung: Die Aufnahme von Alicja Kwade in die Pace Gallery und die Erweiterung der Galerie von Tim Blum zeigen die sich wandelnden Dynamiken in der Kunstwelt auf. Diese Entwicklungen tragen zur sich entwickelnden Landschaft der Branche bei und spiegeln den Ehrgeiz von Künstlern und Händlern wider.

Wichtige Ankündigungen und Rücktritte

Ann Philbins Rücktritt vom Hammer Museum

Ann Philbin, die Direktorin des Hammer Museum, hat ihren Rücktritt angekündigt, der 2024 stattfinden soll. Diese Abreise markiert eine bedeutende Veränderung in der Führung einer einflussreichen Institution in der Kunstwelt.

Qatar Museums sagt Eröffnungsfeierlichkeiten ab

Die Eröffnungsfeierlichkeiten für eine Ausstellung von Dan Flavin und Donald Judd, organisiert von Qatar Museums, wurden abgesagt. Diese Ankündigung verdeutlicht die Unsicherheiten und Herausforderungen, mit denen Museen und Kulturinstitutionen bei der Planung und Durchführung von großen Ausstellungen konfrontiert sind.

Zusammenfassung: Der Rücktritt von Ann Philbin und die Absage der Eröffnungsfeierlichkeiten durch Qatar Museums werfen Licht auf die Veränderungen und Herausforderungen, mit denen wichtige Persönlichkeiten und Institutionen in der Kunstwelt konfrontiert sind.

Auswirkungen von geplanten Steueränderungen und rechtlichen Angelegenheiten

Geplante Steueränderungen in Frankreich

Geplante Steueränderungen in Frankreich könnten den Kunstmarkt beeinflussen. Diese Änderungen könnten dazu führen, dass Kunstbesitzer höhere Steuern zahlen müssen, was eine bedeutende Verschiebung der finanziellen Landschaft für Sammler und Händler im Land darstellt.

Strafrechtliche Vorwürfe gegen New Yorker Antiquitätenhändler

Ein erfahrener New Yorker Antiquitätenhändler wird mit strafrechtlichen Vorwürfen im Zusammenhang mit dem Verkauf von geraubten Objekten konfrontiert, die nach Italien zurückgeführt wurden. Diese rechtliche Angelegenheit verdeutlicht die Bedeutung ethischer Praktiken und die Konsequenzen, mit denen diejenigen konfrontiert werden, die sich im Kunstmarkt illegalen Aktivitäten widmen.

Zusammenfassung: Die geplanten Steueränderungen in Frankreich und die strafrechtlichen Vorwürfe gegen einen New Yorker Antiquitätenhändler zeigen die rechtlichen und finanziellen Überlegungen, die den Kunstmarkt beeinflussen. Diese Vorfälle betonen die Bedeutung ethischer Praktiken und die Einhaltung des Gesetzes.

Kunst als Investition: Einblicke von Philippe Gaboriau

Philippe Gaboriau, der Geschäftsführer des Louvre-Endowment-Fonds, hat erklärt, dass Kunst keine gute Investition ist. Diese Perspektive stellt gängige Überzeugungen in Frage und führt zu Diskussionen über den eigentlichen Wert und die Natur von Kunst im Zusammenhang mit finanziellen Investitionen.

Zusammenfassung: Die Aussage von Philippe Gaboriau über Kunst als Investition lädt zur Reflexion über den intrinsischen Wert von Kunst ein und über ihre Rolle in der breiteren Landschaft finanzieller Investitionen.

Vorgestelltes Kunstwerk: Cy Twomblys Untitled (Bacchus 1st Version II)

Christie’s New York präsentiert in einer kommenden Auktion Cy Twomblys Untitled (Bacchus 1st Version II). Der geschätzte Preisbereich für dieses Kunstwerk liegt bei 18-25 Millionen US-Dollar und verdeutlicht den hohen Einsatz und den Wert, der mit renommierten Künstlern auf dem Kunstmarkt verbunden ist.

Zusammenfassung: Das vorgestellte Kunstwerk der Woche, Cy Twomblys Untitled (Bacchus 1st Version II), symbolisiert den hohen Wert und die Bedeutung renommierter Werke auf dem Kunstmarkt.

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