Der Rechtsstreit des Thyssen-Bornemisza Museums um ein von den Nazis geraubtes Gemälde

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Das Thyssen-Bornemisza Museum in Madrid hat einen Rechtsstreit gewonnen, um ein von den Nazis während des Zweiten Weltkriegs geraubtes Gemälde zu behalten. Das Gemälde von Camille Pissarro wurde 1939 von deutschen Nazis von der jüdischen Frau Lilly Neubauer gestohlen und 1993 an das Museum verkauft. Die Nachkommen von Neubauer reichten 2001 eine Klage ein, um die Rückgabe des Gemäldes zu erreichen. Der Fall erreichte den Obersten US-Gerichtshof, der entschied, dass das 9. Berufungsgericht Regeln falsch angewendet hatte. Die jüngste Entscheidung des 9. Berufungsgerichts besagt, dass spanisches Recht vor kalifornischem Recht gilt, was es dem Museum ermöglicht, das Gemälde zu behalten. Allerdings äußerte einer der Richter die Meinung, dass das Museum das Gemälde freiwillig hätte zurückgeben sollen, um seinem Engagement, NS-Raubkunst den Opfern zurückzugeben, nachzukommen.

Einführung

Dieser Artikel beleuchtet den Rechtsstreit um das Thyssen-Bornemisza Museum in Madrid und ein Gemälde, das von den Nazis während des Zweiten Weltkriegs geraubt wurde. Bei dem Bild handelt es sich um ein Werk von Camille Pissarro, das 1939 einer jüdischen Frau namens Lilly Neubauer weggenommen wurde. Die Nachkommen von Neubauer reichten 2001 eine Klage ein, um die Rückgabe des Kunstwerks zu erwirken. Der Fall gelangte schließlich vor den Obersten Gerichtshof der USA, der kürzlich eine Entscheidung des Ninth Circuit Gerichts zugunsten des Museums traf.

Hintergrund zum Gemälde und dessen Erwerb

Das Gemälde von Camille Pissarro, um das es in dem Rechtsstreit geht, gehörte ursprünglich Lilly Neubauer, einer jüdischen Frau. Im Jahr 1939 wurde das Kunstwerk von den deutschen Nazis während des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmt. Nach dem Krieg tauchte das Gemälde in verschiedenen Händen auf, bevor es 1993 an das Thyssen-Bornemisza Museum in Madrid verkauft wurde.

Klage der Nachkommen von Neubauer

Im Jahr 2001 reichten die Nachkommen von Lilly Neubauer eine Klage ein, um die Rückgabe des geraubten Gemäldes zu erreichen. Sie argumentierten, dass das Kunstwerk ihren Familien unrechtmäßig von den Nazis weggenommen wurde und an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden sollte. Der Fall beinhaltete komplexe rechtliche Fragen in Bezug auf Verjährungsfristen, Gerichtsbarkeit und anwendbare Gesetze.

Rechtliche Verfahren und Beteiligung des Obersten Gerichtshofs

Der Rechtsstreit durchlief verschiedene Instanzen und Gerichte, bevor er vor den Obersten Gerichtshof der USA gelangte. Das Ninth Circuit Gericht entschied ursprünglich zugunsten der Nachkommen von Neubauer, aber diese Entscheidung wurde angefochten und vom Obersten Gerichtshof überprüft. Der Oberste Gerichtshof stellte fest, dass das Ninth Circuit Gericht bei seiner Entscheidung Regeln falsch angewendet hatte.

Entscheidung des Ninth Circuit Gerichts

In der jüngsten Entscheidung entschied das Ninth Circuit Gericht, dass spanisches Recht vor kalifornischem Recht angewendet werden sollte. Diese Entscheidung erlaubte es dem Thyssen-Bornemisza Museum, das geraubte Gemälde zu behalten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass einer der Richter die Meinung äußerte, dass das Museum das Gemälde freiwillig hätte zurückgeben sollen, um seinem Engagement zur Rückgabe von von den Nazis geraubter Kunst an die Opfer nachzukommen.

Fazit und Kontroversen

Der Rechtsstreit um das Thyssen-Bornemisza Museum und das von den Nazis geraubte Gemälde wirft wichtige und kontroverse Fragen auf. Während die jüngste Entscheidung es dem Museum ermöglicht, das Kunstwerk zu behalten, argumentieren einige, dass moralische und ethische Verpflichtungen ihr Handeln beeinflussen sollten. Der Fall verdeutlicht die Komplexität beim Umgang mit von den Nazis geraubter Kunst und die fortlaufenden Bemühungen um Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für Opfer und deren Nachkommen.

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