Das British Museum und die Forderungen nach Restitution

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Das British Museum steht vor Forderungen nach Restitution von Kunstwerken und Artefakten aus verschiedenen Ländern, darunter China, Nigeria und Griechenland. Auch China fordert neuerdings die Rückgabe unangemessen erworbener chinesischer Artefakte, die sich in der Sammlung des Museums befinden. Das Museum hat zudem mit einem spektakulären Diebstahlsskandal zu kämpfen, bei dem ein Mitarbeiter Objekte gestohlen und auf eBay verkauft hat. Der dafür verantwortliche leitende Konservator wurde entlassen und der Direktor des Museums ist zurückgetreten. Das Museum argumentiert, dass es besser in der Lage ist, historische Artefakte zu schützen, doch der Diebstahlsskandal hat dieses Argument geschwächt. Länder wie Nigeria und Griechenland nutzen den Skandal, um ihre Forderungen nach Restitution der Benin-Bronzen und der Parthenon-Marbles zu unterstützen. Auch andere Länder wie Äthiopien, Indien und Ghana haben die Rückgabe von beschlagnahmten oder geplünderten Artefakten gefordert. Das British Museum hat diese Ansprüche bislang stets abgelehnt und sich dabei auf den British Museum Act berufen, der eine Entlassung von Sammlungsobjekten verbietet. Die Global Times kritisiert das Museum und fordert die Rückgabe der Kunstwerke, da es den wahren Besitz von Kulturgütern nicht ausradieren könne.

Einführung

Das British Museum, eine ikonische Kultureinrichtung in London, sieht sich derzeit mit Forderungen nach der Rückführung von Kunstwerken und Artefakten aus verschiedenen Ländern konfrontiert, darunter China, Nigeria und Griechenland. Diese Forderungen wurden durch jüngste Kontroversen, einschließlich eines prominenten Diebstahlsskandals, sowie Argumente zur wirklichen Besitzansprüche von Kulturgütern, angeheizt.

Forderungen nach Restitution

Länder wie China, Nigeria und Griechenland fordern die Rückgabe von Kunstwerken und Artefakten, die ihrer Meinung nach unrechtmäßig erworben wurden und sich derzeit in der Sammlung des British Museum befinden. Diese Forderung gewinnt durch jüngste Ereignisse an Schwung, darunter der Diebstahlsskandal, der das Argument des Museums, historische Artefakte zu schützen, geschwächt hat.

Chinas Forderung nach Restitution

China hat sich kürzlich dem Chor der Länder angeschlossen, die die Rückgabe unrechtmäßig erworbener chinesischer Artefakte fordern, die sich im British Museum befinden. Diese Forderungen rücken das Problem des Raubes und des illegalen Handels mit Kulturerbe in den Fokus und setzen das Museum unter Druck, die ethischen Implikationen seiner Sammlung neu zu überdenken.

Nigerias Kampf um Restitution

Nigeria kämpft schon lange um die Rückgabe der Benin-Bronzen, die während der britischen Strafexpedition im Jahr 1897 geraubt wurden. Der jüngste Diebstahlsskandal im British Museum liefert Nigeria weitere Argumente für ihre Restitutionsansprüche und betont die Notwendigkeit von Transparenz und Gerechtigkeit bei der Rückführung kultureller Artefakte.

Griechenlands Ruf nach Restitution

Griechenland führt seit langem einen langwierigen Kampf um die Rückgabe der Parthenon-Marbles, auch bekannt als Elgin Marbles, die umstritten von Lord Elgin während des frühen 19. Jahrhunderts mitgenommen wurden. Der Diebstahlsskandal im British Museum hat Griechenland die Möglichkeit gegeben, ihre Ansprüche zu bekräftigen und die Rückführung dieser wichtigen Kulturschätze zu fordern.

Forderungen anderer Länder nach Restitution

Neben China, Nigeria und Griechenland fordern auch andere Länder wie Äthiopien, Indien und Ghana die Rückgabe beschlagnahmter oder geraubter Artefakte. Diese Forderungen verdeutlichen die weltweite Natur der Restitutionsdebatte und die zunehmende Anerkennung der Bedeutung von Kulturerbe für Herkunftsländer.

Die Antwort des British Museum

Das British Museum hat Forderungen nach Restitution konsequent abgelehnt und sich dabei auf das British Museum Act berufen, das die Ablehnung von Sammlungsobjekten verbietet. Das Museum argumentiert, dass es besser geeignet ist, historische Artefakte zu schützen und einem globalen Publikum Zugang zu gewähren, um seine Mission als öffentliche Institution zu erfüllen. Die jüngsten Ereignisse, insbesondere der Diebstahlsskandal, haben die Position des Museums geschwächt und Fragen aufgeworfen, ob es in der Lage ist, diesen Verantwortlichkeiten nachzukommen.

Das British Museum Act und die Rechtfertigung

Das British Museum Act von 1963 legt den rechtlichen Rahmen für den Ankauf und die Sammlungen des Museums fest. Das Gesetz verbietet die Abgabe von Sammlungsobjekten und ermöglicht es dem Museum somit, Restitutionsansprüche abzulehnen. Das Museum argumentiert, dass seine Rolle darin besteht, kulturelle Artefakte zum Nutzen aller zu bewahren und auszustellen, anstatt sie an ihre Herkunftsländer zurückzugeben.

Auswirkungen des Diebstahlsskandals

Der jüngste Diebstahlsskandal, bei dem ein Mitarbeiter Gegenstände gestohlen und auf eBay verkauft hat, hat die Glaubwürdigkeit des British Museums bei der Sicherung historischer Artefakte erheblich beeinträchtigt. Der Skandal hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsprotokolle des Museums aufgeworfen und die Verwundbarkeiten der Institution aufgezeigt. Dies hat Restitutionsbefürwortern Argumente geliefert, die besagen, dass Herkunftsländer besser geeignet wären, ihr eigenes Kulturerbe zu schützen.

Ethische Überlegungen

Die Forderungen nach Restitution bringen wichtige ethische Fragen bezüglich des Eigentums und der Ausstellung kultureller Artefakte mit sich. Die Debatte dreht sich um die Prinzipien des Kulturerbes, der nationalen Identität und den Auswirkungen des Kolonialismus auf den Erwerb dieser Objekte. Sie stellt die Verantwortung von Institutionen wie dem British Museum in Frage, die ethischen Implikationen ihrer Sammlungen neu zu bewerten und einen Dialog mit den Herkunftsländern zu führen.

Schlussfolgerung

Das British Museum sieht sich derzeit mit erheblichen Forderungen nach der Restitution von Kunstwerken und Artefakten aus verschiedenen Ländern konfrontiert. Diese Forderungen wurden durch den jüngsten Diebstahlsskandal und die fortwährende Debatte über den wirklichen Besitz von Kulturgütern angefacht. Es bleibt abzuwarten, wie das Museum mit diesen Herausforderungen umgehen wird und ob es angesichts des wachsenden Drucks von Ländern, die die Rückführung ihres Kulturerbes fordern, seine Haltung zur Restitution überdenken wird.

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