Ausstellung im Yale University Art Gallery: “Mickalene Thomas / Portrait of an Unlikely Space”

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Die Yale University Art Gallery präsentiert ein Miniaturporträt aus dem 19. Jahrhundert einer älteren schwarzen Frau namens Rose Prentice, gemalt von Sarah Goodridge. Das 10×7,5 cm große Aquarellporträt auf Elfenbein zeigt Rose in einem Baumwollkleid, einem Kopftuch und Perlenohrringen. Das Porträt wurde wahrscheinlich von Eliza Tucker MacGregor in Auftrag gegeben, die von Rose großgezogen wurde, um als Andenken zu dienen, als Eliza New England verließ. Die Ausstellung “Mickalene Thomas / Portrait of an Unlikely Space”, kuratiert von Keely Orgeman und Mickalene Thomas, erforscht die Komplexitäten und Widersprüche der Darstellung Schwarzer Menschen in Porträts. Die Ausstellung zeigt historische und zeitgenössische Werke und konzentriert sich auf häusliche Räume und die Bedeutung von Ruhepausen für schwarze Sitzende. Die Ausstellung nutzt gedämpfte und zurückhaltende Räume, deren Wände in blaugrauen oder dunkelbraunen Tönen gestrichen sind und afrikanisch inspirierte Tapeten aufweisen. Die Ausstellung umfasst auch Werke zeitgenössischer Künstler wie Lebohang Kganye, Sula Bermudez-Silverman und Betye Saar. Die Schau ist in vier Abschnitte unterteilt: “Einsamkeit”, “Zusammengehörigkeit”, “Posieren” und “Halten”. Die Ausstellung nutzt das Konzept der “kritischen Fabulation”, um alternative Erzählungen zu imaginieren und die Stimmen historisch übersehener Personen zu verstärken. Mary Enoch Elizabeth Baxters Werk “Consecration to Mary” interpretiert ein Foto einer namenlosen schwarzen Mädchen, das 1882 von Thomas Eakins aufgenommen wurde, mit dem Ziel, die Gewalt des Originalbildes zu mildern. Die Ausstellung endet mit Betye Saars Collagenstück “Imitation of Life”, das eine Mammy-Figur, eine Granate und eine Zeitungsanzeige für den Verkauf einer “wertvollen schwarzen Frau” und ihrer Kinder zeigt. Die Ausstellung betont die Komplexität schwarzer Porträts, Sklaverei und historischer Darstellung.

Einführung

Die Yale University Art Gallery präsentiert derzeit die Ausstellung “Mickalene Thomas / Portrait of an Unlikely Space”. Kuratiert von Keely Orgeman und Mickalene Thomas, untersucht die Ausstellung die Komplexität und Widersprüche der schwarzen Porträtmalerei. Die Galerie zeigt eine Vielzahl historischer und zeitgenössischer Werke, die sich auf häusliche Räume und die Bedeutung von Rückzugsorten für schwarze Porträts konzentrieren. Eines der ausgestellten Werke ist ein Miniaturporträt von Rose Prentice aus dem 19. Jahrhundert, gemalt von Sarah Goodridge. Die Ausstellung nutzt gedämpfte und zurückhaltende Räume, um eine nachdenkliche Atmosphäre zu schaffen.

Das Porträt von Rose Prentice

Die Ausstellung zeigt ein 4×3 Zoll großes Aquarellporträt von Rose Prentice, einer älteren schwarzen Frau. Das Porträt, gemalt von Sarah Goodridge, zeigt Rose in einem Baumwollkleid, einem Kopftuch und Perlenohrringen. Es wird vermutet, dass das Porträt von Eliza Tucker MacGregor in Auftrag gegeben wurde, die von Rose aufgezogen wurde, um Eliza als Erinnerung mitzugeben, als sie Neuengland verließ.

Das Konzept der “kritischen Fabulation”

Ein zentraler Aspekt der Ausstellung ist das Konzept der “kritischen Fabulation”. Dabei geht es um die Vorstellung alternativer Erzählungen und die Verstärkung der Stimmen historisch vernachlässigter Menschen. Die Ausstellung zielt darauf ab, die traditionellen Perspektiven der schwarzen Porträtmalerei herauszufordern und neue Interpretationen zu erforschen.

Neuinterpretation von Thomas Eakins’ Fotografie

Ein Beispiel für kritische Fabulation in der Ausstellung ist das Werk “Consecration to Mary” von Mary Enoch Elizabeth Baxter. Dieses Werk interpretiert eine Fotografie von Thomas Eakins aus dem Jahr 1882 neu, auf der ein unbenanntes schwarzes Mädchen zu sehen ist. Baxters Arbeit zielt darauf ab, die Gewalt in dem ursprünglichen Bild zu vermitteln und eine andere Perspektive auf das Thema zu bieten.

Die Abschnitte der Ausstellung

Die Ausstellung ist in vier Abschnitte unterteilt, die verschiedene Aspekte der schwarzen Porträtmalerei und häuslicher Räume untersuchen.

“Solitude”

Der erste Abschnitt der Ausstellung, “Solitude”, konzentriert sich auf das Thema der Einsamkeit und die Bedeutung der persönlichen Reflexion. Die in diesem Abschnitt ausgestellten Kunstwerke zeigen schwarze Porträts in privaten Momenten und betonen die Bedeutung des Rückzugs und der Selbstreflexion.

“Togetherness”

Der zweite Abschnitt, “Togetherness”, untersucht das Thema gemeinsamer Räume und die Verbindungen zwischen Menschen. Die Werke in diesem Abschnitt zeigen schwarze Porträts in geteilten häuslichen Räumen und betonen die Bindungen von Familie und Gemeinschaft.

“Posing”

Der dritte Abschnitt, “Posing”, geht auf das Posieren für Porträts ein und seine Bedeutung für die Gestaltung von Identität und Darstellung. Die Kunstwerke in diesem Abschnitt untersuchen die historischen Posen von schwarzen Porträtierten und wie diese Posen Stereotype herausfordern oder verstärken können.

“Holding”

Der letzte Abschnitt, “Holding”, erforscht das Thema des Halten und Gehaltenwerdens. Dieser Abschnitt untersucht die Rolle von Betreuungspersonen, sowohl historisch als auch zeitgenössisch, und wie sie in der schwarzen Porträtmalerei dargestellt wurden. Die Kunstwerke in diesem Abschnitt untersuchen die Komplexität von Machtverhältnissen und emotionalen Verbindungen in häuslichen Räumen.

Ausgewählte zeitgenössische Künstler

Neben den historischen Werken umfasst die Ausstellung auch Arbeiten mehrerer zeitgenössischer Künstler, darunter Lebohang Kganye, Sula Bermudez-Silverman und Betye Saar. Diese Künstler bringen ihre einzigartigen Perspektiven auf das Thema schwarze Porträtmalerei und häusliche Räume ein und tragen zu einer vielfältigen und nachdenklichen Ausstellung bei.

Betye Saars “Imitation of Life”

Die Ausstellung endet mit Betye Saars Assemblage “Imitation of Life”. Dieses Kunstwerk zeigt eine Mammy-Figurine, eine Granate und eine Zeitungsanzeige für den Verkauf einer “wertvollen schwarzen Frau” und ihrer Kinder. Saars Werk konfrontiert die schmerzhafte Geschichte der Sklaverei und stellt die Objektifizierung schwarzer Menschen in Frage.

Fazit

Die Ausstellung “Mickalene Thomas / Portrait of an Unlikely Space” in der Yale University Art Gallery bietet eine umfassende Erforschung der Komplexität und Widersprüche der schwarzen Porträtmalerei. Durch das Konzept der kritischen Fabulation und die Untersuchung verschiedener Themen und Abschnitte strebt die Ausstellung danach, die Stimmen historisch vernachlässigter Menschen zu verstärken und neue Perspektiven auf die Darstellung schwarzer Porträtierten zu bieten. Durch die Kombination von historischen und zeitgenössischen Werken bietet die Ausstellung den Besuchern ein nachdenkliches und introspektives Erlebnis.

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