Ausgrabung des 2.700 Jahre alten assyrischen Lamassu im Irak

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In Nordirak haben Archäologen eine 2.700 Jahre alte assyrische Lamassu-Figur ausgegraben. Der 18 Tonnen schwere und 3,8 Meter hohe Albaster-Skulptur besitzt den Körper eines geflügelten Stieres mit einem menschlichen Kopf. Obwohl die Flügel der Figur intakt sind, fehlt der Kopf, der jedoch vom irakischen Nationalmuseum aufbewahrt wird und mit dem Körper vereint werden soll. Die Skulptur wurde offiziell im Jahr 1992 ausgegraben, aber 1995 wurde der Kopf gestohlen und fragmentiert. Die Zolldienststellen konnten den Kopf abfangen und ihn dem irakischen Nationalmuseum übergeben. Der Körper wurde in den 1990er Jahren erneut begraben, um ihn vor Plünderung und Konflikten zu schützen. Während der Zerstörungskampagne des ISIS im Jahr 2014 wurde der Standort der Skulptur von Einheimischen verheimlicht, was zu ihrem Überleben beitrug. Aufgrund von Geldmangel und politischer Unruhe wurde der Körper erst kürzlich wiederentdeckt. Lamassu-Figuren wurden am Eingang assyrischer Königspaläste platziert, und diese spezielle Skulptur wurde im 8. Jahrhundert v.Chr. von König Sargon II für die Stadt Khorsabad in Auftrag gegeben.

Einführung

Archäologen haben kürzlich im Norden des Irak eine bemerkenswerte Entdeckung gemacht: einen 2.700 Jahre alten assyrischen Lamassu. Diese geflügelte Bullenskulptur mit einem menschlichen Kopf ist ein bedeutendes Relikt des antiken Assyrien. Die Skulptur wurde vor über einem Jahrhundert entdeckt, aber aufgrund von Bedenken wegen Plünderungen und Konflikten wurde sie für mehrere Jahrzehnte bewusst wieder vergraben. Nun wird daran gearbeitet, den Kopf mit dem Körper zu vereinen, damit die Welt erneut dieses außergewöhnliche Stück Geschichte bewundern kann.

Die Entdeckung und der Schutz des assyrischen Lamassu

Die 18 Tonnen schwere und 3,8 Meter hohe Alabasterskulptur, die als assyrischer Lamassu bekannt ist, wurde ursprünglich im Norden des Irak ausgegraben. Die Skulptur stammt aus dem 8. Jahrhundert vor Christus und wurde von König Sargon II. für die Stadt Khorsabad in Auftrag gegeben. Sie sollte am Eingang eines assyrischen Königspalastes aufgestellt werden und Schutz symbolisieren und böse Geister abwehren.

Nach ihrer ersten Entdeckung wurde der Lamassu im Jahr 1992 offiziell ausgegraben. 1995 fiel er jedoch einem Diebstahl zum Opfer, was zur Entfernung und Fragmentierung seines Kopfes führte. Glücklicherweise wurde der Kopf von den Zollbehörden abgefangen und dem Irakischen Nationalmuseum zur sicheren Aufbewahrung übergeben. Um die Skulptur vor weiteren Schäden und Plünderungen zu schützen, wurde der Körper in den 1990er Jahren wieder vergraben.

Während der Zerstörungskampagne des ISIS im Jahr 2014 verbargen lokale Bewohner den unterirdischen Ort des Lamassu, so dass er die Turbulenzen überleben konnte. Aufgrund mangelnder finanzieller Mittel und anhaltender politischer Instabilität benötigte es jedoch mehrere Jahre, um den Körper sicher zu bergen und in die Hände der Archäologen zurückzubringen.

Restaurierung und Vereinigung von Kopf und Körper

Die jüngste Ausgrabung des assyrischen Lamassu markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Erhaltung antiker assyrischer Artefakte. Während die Flügel der Skulptur intakt sind, ist der Kopf vom Körper getrennt. Mit dem Kopf, der sich im Irakischen Nationalmuseum befindet, laufen Bemühungen, ihn mit dem Körper zu vereinen. Diese lang erwartete Wiedervereinigung wird den Lamassu in seiner ursprünglichen Pracht wiederherstellen und es Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit ermöglichen, sein atemberaubendes Handwerk zu bewundern.

Bedeutung der Lamassus im antiken Assyrien

Lamassus, wie der im Norden des Irak entdeckte, hatten eine große kulturelle und religiöse Bedeutung im antiken Assyrien. Diese großen, imposanten Skulpturen wurden oft an den Eingängen königlicher Paläste positioniert und fungierten als Wächter und Beschützer. Sie zeigten in der Regel den Körper eines Stieres oder Löwen mit Flügeln und einem menschlichen Kopf und repräsentierten eine Mischung aus menschlichen und tierischen Formen.

Die Beauftragung des Lamassu durch König Sargon II. zeigt die Bedeutung, die diesen Symbolen von Macht und Autorität beigemessen wurde. Ihre Präsenz an den Palasteingängen sollte Besucher einschüchtern und die Macht des assyrischen Reiches demonstrieren. Sie dienten nicht nur zur Dekoration, sondern erfüllten auch eine praktische Funktion, indem sie den Palast vor bösen Geistern und feindlichen Kräften schützten.

Heute sind Lamassus geschätzte Überreste der antiken assyrischen Zivilisation und zeugen von der fortschrittlichen Kunstfertigkeit und Handwerkskunst der damaligen Zeit. Ihre Entdeckung und Erhaltung liefern wertvolle Erkenntnisse über die kulturellen, religiösen und politischen Aspekte des antiken Assyrien.

Schlussfolgerung

Die Ausgrabung des 2.700 Jahre alten assyrischen Lamassu im Norden des Irak ist eine bedeutende archäologische Entdeckung. Diese geflügelte Bullenskulptur mit einem menschlichen Kopf ermöglicht einen Einblick in die Kunst, Kultur und Macht des antiken Assyrien. Während die Skulptur aus Schutzgründen über mehrere Jahrzehnte wieder vergraben wurde, wurden in jüngster Zeit Anstrengungen unternommen, sie zu bergen und zu restaurieren. Die bevorstehende Wiedervereinigung von Kopf und Körper wird es der Welt ermöglichen, die Pracht dieses antiken Artefakts erneut zu schätzen.

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