80-jähriger Kunsthändler wird wegen Menschenhandel- und Geldwäscherei ermittelt

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Ein 80-jähriger Kunsthändler namens Serop Simonian wurde wegen mutmaßlichen Handels und Geldwäsche im Zusammenhang mit einem illegalen Handelsring festgenommen und angeklagt. Die Ermittlungen erstrecken sich auf namhafte Institutionen wie das Louvre und das Metropolitan Museum of Art (Met). Im Fokus steht der angebliche Handel mit illegalen Antiquitäten, die zwischen 2014 und 2017 an das Met und das Louvre Abu Dhabi verkauft worden sein sollen. Simonian bestreitet jegliches Fehlverhalten.

Die in Paris ansässigen Händler Christophe Kunicki und Richard Semper haben zugegeben, Herkunftsdokumente gefälscht zu haben. Der ehemalige Direktor des Louvre, Jean-Luc Martinez, und der Kurator Jean-François Charnier sind ebenfalls verwickelt. Französische Richter haben sich geweigert, die Anklagen gegen Martinez und Charnier wegen “Beihilfe” und “Förderung” des Erwerbs mutmaßlich gehandelter Güter fallen zu lassen. Der Louvre strebt an, in dem Fall gegen seinen ehemaligen Direktor als zivile Partei benannt zu werden.

Simonian gilt als Quelle der mutmaßlich gehandelten Antiquitäten, die für rund 60 Millionen Euro verkauft wurden. Er behauptet, dass diese Artefakte seiner Familie gehörten und in den 1970er Jahren aus Ägypten stammten, als dies noch legal war.

Die Ermittlungen beziehen sich auf mehrere konkrete Objekte, darunter einen gestohlenen goldenen Sarkophag des Priesters Nedjemankh, der 2017 für 3,5 Millionen Euro an das Met verkauft wurde. Zu den mit Simonian in Verbindung stehenden Objekten gehören auch ein Porträt eines Mannes und ein weiterer Sarkophag der Prinzessin Henouttaouy, verkauft an das Louvre Abu Dhabi.

Simonian soll die gehandelten Güter angeblich legitimierte haben, indem er sie in den Lagern von drei deutschen Museen aufbewahrte, was den Institutionen ermöglichte, die Antiquitäten auszustellen und ihren Wert zu steigern.

Roben Dib, ein mutmaßlicher Mitarbeiter von Simonian, wurde ebenfalls wegen Fälschung von Dokumenten angeklagt, bestreitet jedoch seine Schuld. Die Ermittlungen führten zur Rückgabe einiger Objekte an Ägypten.

Überblick

Ein 80-jähriger Kunsthändler namens Serop Simonian wurde wegen Menschenhandels- und Geldwäschereivorwürfen im Zusammenhang mit einem illegalen Menschenhandelsring verhaftet und angeklagt. Im Rahmen der Ermittlungen sind namhafte Institutionen wie der Louvre und das New Yorker Metropolitan Museum of Art (Met) involviert. Der Fokus der Untersuchungen liegt auf angeblich geschmuggelten Antiquitäten, die zwischen 2014 und 2017 an das Met und das Louvre Abu Dhabi verkauft wurden. Simonian bestreitet jegliches Fehlverhalten.

Geständnisse und Auswirkungen

Die in Paris ansässigen Händler Christophe Kunicki und Richard Semper haben gestanden, Herkunftsdokumente gefälscht zu haben. Der ehemalige Louvre-Direktor Jean-Luc Martinez und Kurator Jean-François Charnier sind ebenfalls involviert. Französische Richter haben sich geweigert, die Vorwürfe gegen Martinez und Charnier wegen “Beihilfe” und “Erleichterung” des Erwerbs angeblich geschmuggelter Güter fallen zu lassen. Der Louvre bemüht sich darum, als zivilrechtliche Partei in dem Verfahren gegen seinen ehemaligen Direktor benannt zu werden.

Herkunft der angeblich geschmuggelten Antiquitäten

Simonian wird als Quelle der angeblich geschmuggelten Antiquitäten betrachtet, die für rund 60 Millionen Euro verkauft wurden. Er behauptet, dass diese Artefakte seiner Familie gehörten und in den 1970er Jahren Ägypten verlassen haben, als dies noch legal war.

Konkrete Objekte unter Untersuchung

Die Ermittlungen betreffen verschiedene konkrete Objekte, darunter ein gestohlener goldener Sarkophag des Priesters Nedjemankh, der 2017 für 3,5 Millionen Euro an das Met verkauft wurde. Weitere Objekte, die mit Simonian in Verbindung stehen, sind ein Porträt eines Mannes und ein weiterer Sarkophag der Prinzessin Henouttaouy, welche an das Louvre Abu Dhabi verkauft wurden.

Vermeintliche Legitimierung der geschmuggelten Güter

Simonian soll die geschmuggelten Güter angeblich dadurch legitimiert haben, dass er sie in den Lagern von drei deutschen Museen aufbewahrte, wodurch die Institutionen die Antiquitäten ausstellen und ihren Wert steigern konnten.

Anklagen und mutmaßlicher Komplize

Roben Dib, ein mutmaßlicher Komplize von Simonian, wurde ebenfalls wegen Urkundenfälschung angeklagt, bestreitet jedoch seine Schuld. Die Ermittlungen führten zur Rückgabe einiger Gegenstände an Ägypten.

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