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Auf der Artbo, der wichtigsten Kunstmesse Kolumbiens, gab es eine 10 Meter hohe Skulptur in Form eines pinkfarbenen und orangefarbenen Kleides zu sehen. Diese wurde von den Schweizer-Kolumbianischen Künstlern Mapa Teatro geschaffen und dokumentierte das Los Santos Innocentes-Fest in der kolumbianischen Pazifikregion. Im Gegensatz zu anderen Kunstmessen konzentriert sich die Artbo auf zeitgenössische lateinamerikanische Kunst und hatte in ihrer 19. Ausgabe 33 Galerien im Angebot, hauptsächlich aus Kolumbien. Die Messe präsentierte erwachsene und anspruchsvolle Kunstwerke, häufig politisch und mit Fokus auf Geschichte und indigenen Themen. Eine bemerkenswerte Installation von Mapa Teatro untersuchte Polizeigewalt und Repressionstaktiken weltweit. Andere Künstler setzten sich mit Umweltfragen und indigener Kosmovision auseinander. Die Landwirtschaft, insbesondere Mais, war ein wiederkehrendes Thema vieler Werke und hatte tiefere kulturelle und geschichtliche Bedeutungen. Die Messe erkundete auch die kolumbianische Identität im Zusammenhang mit Kartoffeln als Symbol für die lateinamerikanische Identität und die Kolonialisierung Europas.

Artbo Kunstmesse in Bogotá: Präsentation zeitgenössischer lateinamerikanischer Kunst

Einführung

Artbo, die wichtigste Kunstmesse Kolumbiens in Bogotá, ist bekannt für ihren Fokus auf zeitgenössische lateinamerikanische Kunst. Im Gegensatz zu anderen Kunstmessen bemüht sich Artbo, das reiche kulturelle Erbe und indigene Themen der Region zu fördern. Die 19. Ausgabe von Artbo präsentierte 33 Galerien, hauptsächlich aus Kolumbien, und stellte vorwiegend erwachsene und politisch aufgeladene Kunstwerke in den Vordergrund.

Das Highlight: Die Skulptur von Mapa Teatro

Das Highlight von Artbo war eine imposante 10 Meter hohe Skulptur in Form eines knallpinken und orange-farbenen Kleides. Die Skulptur, erschaffen von den schweizerisch-kolumbianischen Künstlern Mapa Teatro, dokumentierte das Los Santos Innocentes-Fest in der kolumbianischen Pazifikregion. Diese fesselnde Installation diente als visuelle Repräsentation der lokalen Kultur und Traditionen.

Erkundung lokaler Feiern und Traditionen

Die Kleider-Skulptur von Mapa Teatro gewährte einen Einblick in das Los Santos Innocentes-Fest in der kolumbianischen Pazifikregion. Durch ihre einzigartige künstlerische Interpretation unterstrichen die Künstler die lebendigen und beständigen kulturellen Traditionen der lokalen Gemeinschaft.

Fokus auf politische und historische Themen

Artbo präsentierte Kunstwerke, die sich mit politischen und historischen Themen auseinandersetzten. Damit bot die Messe Künstlern eine Plattform, um ihre Perspektiven auszudrücken und auf aktuelle soziale Fragen einzugehen.

Thematisierung von Polizeigewalt und Repressionstaktiken

Eine herausragende Installation von Mapa Teatro erkundete das verstörende Thema der Polizeigewalt und Repressionstaktiken, die weltweit angewendet werden. Mit ihren provokativen Kunstwerken wollten die Künstler auf diese Probleme aufmerksam machen und Gespräche über soziale Gerechtigkeit anregen.

Umweltprobleme und indigene Cosmovision

Mehrere Künstler bei Artbo widmeten ihre Werke der Sensibilisierung für Umweltprobleme. Ihre Kunstwerke erinnerten an die dringende Notwendigkeit, unseren Planeten zu schützen und die indigene Cosmovision zu respektieren. Sie boten eine einzigartige Perspektive auf die Verbindung von Mensch und Natur.

Ackerbau als kulturelles und symbolisches Thema

Der Ackerbau, insbesondere der Anbau von Mais, war ein wiederkehrendes Thema auf der Kunstmesse. Die Künstler nutzten dieses vertraute Grundnahrungsmittel, um tiefere kulturelle und historische Bedeutungen zu vermitteln und die grundlegende Beziehung zwischen Mensch, Natur und Nahrung zu reflektieren.

Die kulturelle Bedeutung von Mais

Indem sie die kulturelle und historische Bedeutung von Mais erforschten, verdeutlichten die Künstler bei Artbo die tief verwurzelte Verbindung zwischen traditionellen landwirtschaftlichen Praktiken und der lateinamerikanischen Identität. Ihre Werke feierten die Bedeutung dieser Feldfrucht bei der Gestaltung des kulinarischen Erbes und des indigenen Wissens der Region.

Kartoffeln: Symbol der lateinamerikanischen Identität und der Kolonialgeschichte

Neben Mais erforschte die Messe auch die Symbolik von Kartoffeln. Kartoffeln, ein entscheidender Bestandteil der lateinamerikanischen Küche, sind ein mächtiges Symbol sowohl der lateinamerikanischen Identität als auch der Geschichte der Kolonisierung. Durch verschiedene künstlerische Interpretationen untersuchte Artbo die komplexe Erzählung rund um diese bescheidene Knolle.

Die Darstellung der kolumbianischen Identität

Artbo präsentierte Kunstwerke, die die vielfältigen Facetten der kolumbianischen Identität reflektierten und erforschten und dabei sowohl auf die komplexe Geschichte als auch auf das kulturelle Erbe des Landes eingingen.

Indigene kulturelle Ausdrucksformen

Mehrere Künstler bei Artbo integrierten die indigene Cosmovision in ihre Werke und so gelang es ihnen, die Essenz indigener kultureller Ausdrucksformen einzufangen. Ihre Werke hoben die Widerstandsfähigkeit indigener Gemeinschaften hervor und förderten ein besseres Verständnis und eine größere Wertschätzung für das indigene Erbe.

Zeitgenössische kolumbianische Politik und Gesellschaft

Durch ihre Kunstwerke boten die Künstler bei Artbo Kommentare zur zeitgenössischen kolumbianischen Politik und Gesellschaft. Diese nachdenklichen Werke spiegelten die anhaltenden Probleme des Landes wider und forderten die Betrachter dazu auf, den aktuellen Zustand kritisch zu hinterfragen und sich an bedeutungsvollen Gesprächen zu beteiligen.

Fazit

Artbo mit seinem Fokus auf zeitgenössische lateinamerikanische Kunst bietet eine einzigartige Plattform für Künstler, ihre Werke zu präsentieren und eine Vielzahl von Themen zu erkunden. Von kulturellen Traditionen und politischen Fragen bis hin zu Umweltproblemen und der kolumbianischen Identität bietet die Messe eine vielseitige und nachdenkliche künstlerische Erfahrung.

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