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Der britisch-indische Künstler Anish Kapoor hat einen exklusiven Vertrag mit Surrey NanoSystems, dem Entwickler von Vantablack, dem schwarzen Material, das als das schwärzeste schwarze Material gilt, unterzeichnet. Vantablack absorbiert 99,8% des Lichts. Im Jahr 2019 arbeitete der Künstler Diemut Strebe mit Wissenschaftlern des MIT zusammen, um ein Material zu schaffen, das noch dunkler ist als Vantablack und 99,995% des Lichts absorbiert.

Kapoor glaubte an das künstlerische Potenzial von Vantablack und sicherte sich exklusive Rechte für die Verwendung in seinen Gemälden und Skulpturen. Dies führte zu einer Feindschaft mit dem Künstler Stuart Semple, der konkurrierende Pigmente wie “das pinkste Pink” und “das glitzerndste Glitzer” entwickelt hat, die für jeden außer Kapoor erhältlich waren.

Nach über einem Jahrzehnt der Entwicklung präsentierte Kapoor seine Vantablack-Werke 2022 auf der Biennale in Venedig und nun feiern sie ihre US-Premiere in der Lisson Gallery in New York. Während Semple eine Farbe namens Black 4.0 herausbrachte, äußerte sich Kapoor nicht dazu, ob andere Künstler Zugang zu Vantablack haben werden.

Der Künstler gab keine Details über den Prozess hinter seinen Vantablack-Skulpturen oder die notwendige Pflege der Kunstwerke bekannt. Kapoors Anziehungskraft für Vantablack liegt in seinem Interesse, die Illusion unendlicher Tiefe zu schaffen.

Kapoor ist bekannt für seine reflektierenden Skulpturen wie “Cloud Gate” in Chicago und seine Erforschung von Reflexion und Lichtabsorption in seinen Kunstwerken. Die Ausstellung “Anish Kapoor” ist vom 2. November bis 16. Dezember 2023 in der Lisson Gallery in New York zu sehen.

Reaktion der Kunstgemeinschaft

Die Reaktionen innerhalb der Kunstgemeinschaft auf die Verwendung von Vantablack durch Anish Kapoor und die Aufregung um die rivalisierenden Pigmente von Stuart Semple waren vielfältig. Einige Künstler unterstützten Kapoor und betrachteten seine exklusive Vereinbarung als Anerkennung der einzigartigen künstlerischen Möglichkeiten von Vantablack. Sie argumentierten, dass Künstler das Recht haben sollten, ihre eigenen Materialien zu wählen und exklusive Vereinbarungen zu treffen.

Andererseits kritisierten viele die Exklusivität von Vantablack und Kapoors Verhalten. Sie waren der Meinung, dass die Kunst für alle zugänglich sein sollte und dass solche exclusiven Verträge die Kreativität und Freiheit der Kunst einschränken. Die Kontroverse führte zu einer breiten Diskussion über das Thema Kunst und Zugänglichkeit.

Die rivalisierenden Pigmente von Stuart Semple wurden von vielen Künstlern positiv aufgenommen, da sie eine alternative Möglichkeit boten, ähnliche Effekte wie mit Vantablack zu erzielen, ohne von einem exklusiven Vertrag abhängig zu sein.

Offizielle Reaktionen

Die offiziellen Reaktionen auf die Verwendung von Vantablack und die Auseinandersetzung zwischen Anish Kapoor und Stuart Semple waren begrenzt. Sowohl Surrey NanoSystems, das Unternehmen hinter Vantablack, als auch Diemut Strebe, der Schöpfer des noch dunkleren Materials, äußerten sich nicht öffentlich zu den Kontroversen. Auch Anish Kapoor und Stuart Semple haben sich nicht direkt zu den Rivalitäten geäußert.

Die meisten offiziellen Reaktionen kamen von Kunstinstitutionen und Galerien, die die Diskussionen über Kunst und Zugänglichkeit unterstützten. Einige Galerien nahmen das Thema sogar zum Anlass, um Ausstellungen und Veranstaltungen zu organisieren, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzten.

Die Erwartungen der Kunstgemeinschaft

Die Kunstgemeinschaft erwartet, dass die Diskussionen über die Verwendung von exklusiven Materialien wie Vantablack weitergehen werden. Es wird erwartet, dass Künstlerinnen und Künstler alternative Möglichkeiten finden werden, ähnliche Effekte zu erzielen oder neue Materialien zu entwickeln, um die Grenzen der Kunst weiter zu erweitern.

Es wird auch erwartet, dass die Diskussionen über Kunst und Zugänglichkeit verstärkt werden. Viele Künstler fordern eine breitere Zugänglichkeit von Materialien und Ressourcen, um die Kreativität und Vielfalt in der Kunstwelt zu fördern.

Außerdem hofft die Kunstgemeinschaft, dass die Auseinandersetzungen zwischen Künstlern und die Verwendung von exklusiven Materialien dazu führen werden, dass neue Fragen und Ideen aufgeworfen werden, die die Kunstszene vorantreiben und zum Nachdenken anregen.

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