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Trinh T. Minh-ha’s neuester Film “What About China?” (2022) ist ein 135-minütiges Tongedicht, das die Idee der Harmonie in der chinesischen Gesellschaft, der Natur und dem Selbst erforscht. Der Film beinhaltet von Minh-ha 1993-1994 aufgenommenes Material des Hakka-Rundhauses in der Provinz Fujian sowie neuere Bilder, um die Auswirkungen der schnellen Industrialisierung Chinas auf seine bäuerliche Bevölkerung zu untersuchen. Er stellt Binärkonzepte in den Sinosphere-Traditionen gegenüber, um ihre überlappende und bedingte Natur hervorzuheben. Minh-ha betrachtet ihre Filme als Erfahrungen, die den gesamten Körper einbeziehen und den “hörenden Blick” und das “sehende Ohr” mobilisieren. Der Film gibt keine definitive Antwort auf die Frage nach China, sondern präsentiert sie als offene Frage. Minh-has vielfältige und expansive Praxis umfasst die Tätigkeit als Filmemacherin, Komponistin, feministische Wissenschaftlerin und Literaturtheoretikerin. Sie betont die Bedeutung, sich selbst in Beziehung zu anderen zu verstehen, und stellt die Aufteilung des Wissens heraus. Minh-has Debütfilm “Reassemblage” (1982) porträtierte das Leben von Frauen im ländlichen Senegal und führte das Konzept ein, das Selbst als relational zu betrachten. Der Film verwendete neue rhythmische Registrierungen und entwaffnende Stille, um traditionelle anthropologische Dokumentationen zu untergraben. “Reassemblage” war ein bedeutender Einstiegspunkt in Minh-has Arbeit und beeinflusste viele in der Branche.

Trinh T. Minh-ha: Untersuchung von Harmonie und Beziehungsfähigkeit durch Film

In What About China? erkundet Trinh T. Minh-ha in ihrem neuesten Film über 135 Minuten die Harmonie in der chinesischen Gesellschaft, der Natur und dem Selbst. Durch die Verwendung von Filmmaterial, das von 1993-1994 im Hakka Rundhaus in der Provinz Fujian aufgenommen wurde, sowie neueren Bildern untersucht Minh-ha die Auswirkungen der raschen Industrialisierung Chinas auf die bäuerliche Bevölkerung. Durch die Gegenüberstellung von Gegensätzen, die in Sinosphere-Traditionen zu finden sind, werden deren überlappende und bedingte Natur hervorgehoben. China wird als offene Frage präsentiert und es wird keine endgültige Antwort gegeben.

Trinh T. Minh-ha: Eine vielseitige Künstlerin

Trinh T. Minh-ha ist Filmemacherin, Komponistin, feministische Wissenschaftlerin und Literaturtheoretikerin. Ihre vielseitige und expansive Praxis lässt sich nicht in traditionelle Kategorien einordnen, da sie verschiedene Disziplinen und Kunstformen nahtlos miteinander verbindet. Minh-ha’s Arbeit stellt die künstliche Aufteilung von Wissen infrage und betont die Bedeutung des Verstehens von sich selbst in Beziehung zu anderen.

Mobilisierung der Sinne: Das “hörende Auge” und das “sehende Ohr”

Eine der Besonderheiten von Minh-ha’s Filmen besteht in ihrer Fähigkeit, das Publikum auf einer sinnlichen Ebene anzusprechen. Sie beschreibt ihre Filme als Erfahrungen, bei denen der gesamte Körper involviert ist. Dabei nutzt sie das, was sie das “hörende Auge” und das “sehende Ohr” nennt. Dieser Ansatz ermutigt die Zuschauer, über passive Beobachtung hinauszugehen und aktiv am Erforschen von Themen und Ideen des Films teilzunehmen.

Reassemblage: Eine Neudefinition anthropologischer Dokumentationen

Minh-ha’s erster Film Reassemblage aus dem Jahr 1982 war ein bahnbrechendes Werk, das das Leben von Frauen im ländlichen Senegal darstellte. Der Film führte das Konzept ein, sich selbst als relational zu betrachten und stellte die dominanten Erzählungen der traditionellen anthropologischen Dokumentationen in Frage. Durch den Einsatz von neuen rhythmischen Registern und entwaffnenden Stille setzte Minh-ha Erwartungen außer Kraft und bot eine frische Perspektive auf ethnografisches Filmemachen.

Der Einfluss von Reassemblage

Reassemblage hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf das Gebiet der Dokumentarfilmarbeit, insbesondere im Bereich der Ethnografie. Minh-ha’s innovative Herangehensweise eröffnete anderen Filmemachern die Möglichkeit, neue Wege der Darstellung von Erzählungen zu erforschen und hinterfragte die in traditionellen Darstellungen marginalisierter Gemeinschaften inhärenten Machtverhältnisse.

What About China?: Harmonie und Industrialisierung im Fokus

In What About China? setzt Minh-ha ihre Erkundung der Harmonie fort, richtet den Fokus jedoch auf China und untersucht insbesondere die Auswirkungen der schnellen Industrialisierung auf die bäuerliche Bevölkerung des Landes. Durch die Integration von Filmmaterial aus den Jahren 1993-1994 vom Hakka Rundhaus in der Provinz Fujian bietet Minh-ha einen historischen Kontext und zeigt gleichzeitig die fortlaufenden Veränderungen in der chinesischen Gesellschaft auf.

Gegenüberstellung von Gegensätzen und überlappenden Traditionen

Durch die Gegenüberstellung von Gegensätzen, die in Sinosphere-Traditionen zu finden sind, unterstreicht Minh-ha die überlappende und bedingte Natur dieser Konzepte. Indem sie die Vorstellung fester Kategorien in Frage stellt, lädt sie das Publikum ein, vorgefasste Ideen zu hinterfragen und die Komplexität der chinesischen Gesellschaft und Kultur zu erkunden.

Offene Frage

Statt eine definitive Antwort über China zu geben, präsentiert Minh-ha es als offene Frage. Der Film versucht nicht, eine vereinfachte Darstellung zu geben oder über eine ganze Nation zu verallgemeinern, sondern ermutigt die Zuschauer zum kritischen Denken und zur Betrachtung mehrerer Perspektiven.

Schlussfolgerung

Trinh T. Minh-ha’s Arbeit als Filmemacherin, Komponistin, feministische Wissenschaftlerin und Literaturtheoretikerin zeichnet sich durch ihr Engagement für die Erforschung von Harmonie und Beziehungsfähigkeit aus. Durch Filme wie Reassemblage und What About China? stellt Minh-ha herkömmliche Normen in Frage und bietet einzigartige Perspektiven auf komplexe soziale und kulturelle Themen. Ihr innovativer Ansatz zur Filmarbeit inspiriert und beeinflusst weiterhin Künstler und Wissenschaftler gleichermaßen.

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